Der Ausfallplan
Ein Plan für euren Haushalt, wenn jemand ausfällt oder der Strom.
Acht Seiten zum Ausfüllen, eine Stunde zu zweit. Danach weiß jeder, wer entscheidet, wen man anruft und wo alles liegt.
Was drinsteht
Deckblatt, sechs Blätter zum Ausfüllen, die Fragen fürs Gespräch.
Wer wir sind
Das Blatt für Rettungsdienst, Klinik und Großeltern: Ärzte, Medikamente, Kinder, Tiere.
Wen wir anrufen
Alle Nummern, die sonst nur im gesperrten Handy stehen.
Wenn einer ausfällt
Erste Stunde, erste Woche, erster Monat, und wer was übernimmt.
Wo was liegt
Vollmachten, Urkunden, Schlüssel. Nur Orte, keine Passwörter.
Was weiterlaufen muss
Konten, Daueraufträge und wer darauf zugreifen kann.
Wenn der Strom weg ist
Erste zehn Minuten, Treffpunkte, Vorrat und die Warnung vor Kohlenmonoxid.
Für wen das ist
- Paare und Familien, bei denen einer den Papierkram macht
- Unverheiratete, die keine Lust auf Überraschungen im Krankenhaus haben
- Alle, die das Thema seit Jahren aufschieben
Für wen eher nicht
- Wer vor allem Ausrüstung sucht
- Wer eine fertige Vollmacht sucht: Dafür gibt es die Vorlagen der Behörden
- Wer ein Formular erwartet, das das Gespräch ersetzt
Drei ehrliche Hinweise
Der Plan ersetzt keine Vollmacht und keine Beratung. Er sorgt dafür, dass ihr wisst, was fehlt, und dass die Menschen um euch nicht suchen müssen.
Du füllst ihn zu Hause auf Papier aus. Was du einträgst, sieht niemand außer dir, und diese Website bekommt davon nichts mit.
Du möchtest deine Adresse nicht hergeben? Alles Wichtige steht frei lesbar in den Texten zum Notfallordner, zum plötzlichen Ausfall und zu drei Tagen ohne Strom. Der Plan fasst es nur so zusammen, dass man es erledigen kann.